Der verflixte Tiebreak

Sparda BSP Stuttgart vs. Neuseenland-Volleys Markkleeberg, 29.03.25, 2. BLFS

Auf Augenhöhe: Die jungen Spielerinnen von Sparda BSP Stuttgart haben am vergangenen Wochenende gleich zweimal ihren gestandenen Gegnerinnen kräftig eingeheizt.
Am Sonntag, beim Auswärtsspiel bei den proWIN Volleys TV Holz im Saarland, unterlag das Team von Saskia van Hintum mit 2:3 (21:25, 25:19, 16:25, 25:17, 5:15).


Am Samstag abend, beim Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Neuseenland-Volleys Markkleeberg war es noch knapper (2:3/26:24, 26:24, 21:25, 19:25, 11:15). Nach zwei knappen Satzgewinnen lag die Sensation schon in der Luft in der Sporthalle MoTiV im Feuerbacher Tal. Doch der dritte Satz entpuppte sich wie so viele dritte Sätze nach einer Zwei-Satz-Führung – eine solide Selbstsicherheit gepaart mit einer gewissen Nachlässigkeit, zwei, drei einfache Fehler, und ehe man es sich versieht, geht der Satz flöten. Da haben sicherlich einige der anwesenden Eltern gehörig mitgezittert mit ihrem Nachwuchs.


Ex-US-Nationalspielerin und zweifache Olympionikin Tonya „Teee“ Williams zum Beispiel, mit ihrem Mann, dem ehemaligen Beachvolleyballer Drazen Slacanin oder Ex-Nationalspieler Christian Pampel sahen den leichten Einbruch, nachdem zuvor vieles wie am Schnürchen lief. Das präzise Zuspiel von Hanna Weinmann auf Lea Feistritzer oder Leilani Slacanin über Außen oder die Einbeiner von Marie Steinhilber sorgte reihenweise für knallharte Angriffe, oft unhaltbar für die Gäste aus Sachsen. „Das waren knappe Sätze und beide Mannschaften agierten sehr stabil in Angriff und Annahme“, sagte Stuttgarts Trainer Saskia van Hintum. „Und dann kam Satz drei und wir haben in der Annahme plötzlich gewackelt und unsere Chancen im Angriff nicht so gut genutzt.“ Auch der vierte Satz begann gar nicht gut. Schnell lagen die jungen Stuttgarterinnen mit 1:6 zurück. Dabei darf man nicht übersehen, wie kompakt und clever die Gäste aus Sachsen aufgetreten sind. Und schwuppdiwupp erkämpften sich die Damen aus Markkleeberg den Entscheidungssatz. Im fünften Satz arbeiteten sich die Gastgeberinnen noch mal ran und egalisierten einen 9:12-Rückstand, doch am Ende wurde die Chance zum Sieg nicht genutzt.


„Schade, dass es nur ein Punkt geworden ist“, meinte auch Trainerin van Hintum. „Aber insgesamt sind wir gut aufgetreten und können zufrieden sein.“ Zufrieden auch mit dem in Holz erarbeiteten weiteren Punkt.
Zur allerletzten Punktevergabe kommt es dann am Sonntag, 13. April, um 14 Uhr, wenn der SV Karlsruhe-Beiertheim zum letzten Saisonspiel in der Sporthalle MoTiV antritt.

 

Foto: Tom Bloch

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